R2R: über 300 Objekte, acht Thermostatmarken und kein einziges neues Gerät
Einer der größten Betreiber Nordspaniens hatte smarte Thermostate aller erdenklichen Marken, verteilt auf unterschiedliche Konten. Heute läuft alles automatisch, installiert werden musste nichts.
+300
Objekte
8
Thermostatmarken
< 24 Std.
Von null bis produktiv
R2R ist einer der größten Beherbergungsbetreiber Nordspaniens: über 300 Objekte in Verwaltung.
Und das Unternehmen hatte das klassische Problem eines schnell gewachsenen Betreibers: Der Bestand ist ein Flickenteppich. Smarte Thermostate von rund acht verschiedenen Marken, zu unterschiedlichen Zeitpunkten gekauft und zusätzlich auf mehrere Kundenkonten verteilt. Jede Marke mit eigener App, eigener Logik und eigener Denkweise.
Auf dem Papier war das bereits „Gebäudeautomation". In der Praxis brachte es wenig: Niemand öffnet acht Anwendungen, um zu prüfen, ob die Wohnung in der Straße X gerade für niemanden heizt.
Was nicht nötig war
Das ist die Überschrift dieses Falls: Es wurde nichts installiert.
Kein neues Gerät, kein Kabel, kein Besuch vor Ort. Alles bereits Vorhandene wurde genutzt und an die Plattform angebunden. Die Anbindung an den Buchungskalender lief über iCal.
Von der ersten Verbindung bis zum produktiven Betrieb vergingen weniger als 24 Stunden.
Womit es sich verbindet
Der Bestand von R2R läuft heute mit gemischten Marken, und alle leben im selben Dashboard:
- Netatmo
- Google Nest
- Tado
- Smart Life
Und einige mehr. Verschiedene Marken und verschiedene Konten, in einer einzigen Ansicht, mit denselben Automatisierungen für alle.
Was automatisiert wurde
Dasselbe wie in einem Hotel mit eigener Installation, nur auf fremder und heterogener Hardware:
- Einschalten vor dem Check-in, mit dem Vorlauf, den der Betreiber festlegt, auf Basis der Buchung.
- Standby ohne Buchung, damit eine leere Wohnung nicht klimatisiert wird.
- Tagesprogramme, die verhindern, dass ein Gerät den ganzen Tag auf kleiner Stufe durchläuft.
- Temperaturbegrenzung, die Extreme abschneidet, ohne dem Gast das Thermostat zu sperren.
- Alarme, wenn ein Objekt offline geht, um es zu erfahren, bevor der Gast anruft.
- Alarme, wenn ein Gerät nicht klimatisiert, wie es soll, obwohl es als eingeschaltet gilt.
Was sich im Alltag ändert
Der große Unterschied ist keine Sparquote, sondern: Der Betreiber fährt nicht mehr raus.
Vorher bedeutete jede Frage zum Klima eines Objekts, die App genau dieser Marke zu öffnen oder gleich jemanden hinzuschicken. Bei über 300 verteilten Objekten sind das Fahrten, Stunden und Sprit.
Heute sieht man den Zustand aller Objekte auf einem Bildschirm, die Automatisierungen greifen von selbst und die Alarme melden sich, bevor das Problem beim Gast ankommt. Weniger Fahrten, weniger Energie in leeren Wohnungen, weniger Klimabeschwerden und bessere Bewertungen.
Warum dieser Fall zählt
Weil er den Einwand jedes Betreibers mit heterogenem Bestand beantwortet: „Bei mir ist alles gemischt, das funktioniert bei mir nicht."
Genau umgekehrt. Je größer und gemischter der Bestand, desto mehr bringt eine einzige Ebene darüber, die mit allem spricht. Und an dem, was bereits installiert ist, muss nichts geändert werden.
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